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Schlagfertig im Jahr 2012: Angriffe souverän überstehen

Serie, Teil 1: Schlagfertigkeit bedeutet mehr, als ein paar witzige Sprüche anzubringen. Es geht darum, dass Sie Ihre Souveränität bewahren. Was es heißt, souverän zu sein und wie Sie aus der Rolle des Opfers heraustreten, erfahren Sie im ersten Teil unserer neuen Serie "Schlagfertig im Jahr 2012".

Fast jeder kennt solche Situationen. Unvermittelt wird man auf dem falschen Fuß erwischt, bekommt irgendwelche Anschuldigungen um die Ohren gehauen und weiß nicht, was man darauf erwidern soll. Reflexartig fangen wir an, uns zu verteidigen, und machen damit alles nur noch schlimmer. Was uns in solchen Situationen fehlt, ist die Souveränität. 

 

Was Souveränität ausmacht

Souveränität ist nicht so sehr eine Eigenschaft, die jemand hat, sondern eine Fähigkeit, die sich in bestimmten Situationen bemerkbar macht. Und zwar durch:

  • Selbstsicherheit: Wer souverän ist, strahlt Sicherheit aus. Er ist emotional stabil.
  • Unabhängigkeit: Souverän sein heißt seinem eigenen Urteil zu vertrauen und aus einer Situation herauszutreten, die bedrohlich erscheint.
  • Realistisches Selbstbild: Ein souveräner Mensch kennt seine Stärken und Schwächen. Er muss niemandem etwas vormachen, sondern bringt seine Stärken ins Spiel, er weiß aber auch, wo er nicht so brillant ist.
  • Zugewandtheit: Souveränität bleibt nicht auf sich selbst bezogen. Sie zeigt sich erst im Umgang mit anderen.

Die gute Nachricht: Diese vier Fähigkeiten kann man lernen – Schritt für Schritt. Jedoch dürfen Sie nicht zu viel auf einmal erwarten. Für den Anfang fünf wichtige Tipps, die Ihnen dabei helfen, Angriffe künftig souverän zu überstehen.

Tipp 1: Wenn Ihr Gegenüber Sie respektlos behandelt, lassen Sie sich nicht in die Rolle des hilflosen Opfers hineindrängen. Versuchen Sie sachlich und ruhig zu bleiben. Allein dadurch strahlen Sie Selbstsicherheit aus und wirken souverän.

Tipp 2: Der erste Schritt zu mehr Selbstsicherheit: Sie entschließen sich, selbstsicherer zu werden.

Tipp 3: Nehmen Sie eine unangenehme Situation nicht einfach als gegeben hin. Ändern Sie den Rahmen, indem Sie neue Aspekte ins Spiel bringen. Oder indem Sie aus der Situation heraustreten. Fragen Sie Ihr Gegenüber: „Warum verhalten Sie sich eigentlich so?“.

Tipp 4: Nehmen Sie sich für Ihre nächste Entscheidung vor, sich von niemandem reinreden zu lassen. Fühlen Sie sich befreit und stark oder eher unsicher und allein gelassen? Ist Letzteres der Fall, sollten Sie tiefer ansetzen und sich erst einmal darüber klar werden: Was will ich? Was sind meine Ziele?

Tipp 5: Es kann sehr entlastend sein, wenn Sie einfach akzeptieren, dass Ihr Gegenüber in manchen Fragen anderer Auffassung ist. Sie können ihn nicht ändern, Sie können zu ihm aber eine gute Beziehung aufbauen.

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