11.09.2012 | Serie Präsentationen im Finanz- und Rechnungswesen

Präsentationsmedien und -hilfsmittel

Serienelemente
Schon die alten Chinesen wussten: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte"
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Schon die alten Chinesen wussten: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Vor allem die Darstellung nüchterner Zahlen verlangt nach Visualisierung. Die visuelle Darstellung ersetzt aber nicht das gesprochene Wort, sondern sie ergänzt es.

Hilfsmittel, Medien

Zu den gebräuchlichsten nichtelektronischen Präsentations-Medien zählen die Tafel, das Flipchart, die Pinnwand und der Overhead-Tageslichtprojektor. Präsentations-Hilfsmitteln für diese Medien sind Kreide, Whiteboard-Marker, Haft- und Magnetsymbole und Markierungsnadeln, Folien und Folienstifte, Zeigestab oder Laserpointer.

Die elektronischen Präsentations-Medien und deren Hilfsmittel sind:

Hardware

In Präsentationsräumen steht häufig ein stationärer PC zur Verfügung. Ansonsten kommen Notebook oder Netbook zum Einsatz. Für die Projektion wird ein Beamer (Digitalprojektor) und ein Laser-Presenter (Kombination aus Funksteuerung und Laser-Pointer) benötigt. Die Präsentation wird heute überwiegend auf einem USB-Stick abgespeichert (alternativ: Festplatte, CD DVD).

Software

Zu den jeweiligen Betriebssystemen (Windows [Microsoft], Mac OS [Apple], Linux, etc.) gibt es heute vielfältige Präsentations-Programme.

Zu den bekanntesten gehören Microsoft PowerPoint,  Corel Presentations oder Impress (Teil von OpenOffice.org). Soweit der Vortragende kein eigenes Equipment (Ausrüstung) mitbringt, ist vorab die Funktionsfähigkeit unbedingt zu prüfen.

Präsentations-Tipps

Eine alte Weisheit sagt: Nutze das Material nach deinen Bedürfnissen. Denn: Werden Medien und Hilfsmittel nicht richtig eingesetzt, leidet darunter die beste Präsentation.
Inhalt und Form der Präsentation müssen aufeinander abgestimmt sein.
Die Präsentation beginnt mit einer Einleitung („Eyecatcher“) und endet mit einem Schlussteil (Fazit). Der informative Hauptteil muss folgerichtig aufgebaut und für den Zuhörer nachvollziehbar gestaltet sein (Roter Faden).
Komplizierte Sachverhalte sollen durch Bilder, Grafiken und Diagramme verständlich gemacht werden.
Animationen sollten nur beschränkt eingesetzt und müssen auf den Inhalt abgestimmt werden.

Bei der Gestaltung von Folien und Charts ist zu berücksichtigen, dass:

  • ein einheitliches Format gewählt wird (grundsätzlich ist das Querformat wegen der besseren Platzausnutzung und Erkennbarkeit empfehlenswert).

  • Schaubilder und Diagramme sollen einfach und klar sein (Häufig leidet bei dreidimensionaler Darstellung die Erkennbarkeit).

  • Die Hintergrundfarbe sollte einheitlich, zurückhaltend und zur dargestellten Information passen.

  • Farben sollten ebenfalls einheitlich und sparsam verwendet werden. Ansonsten lenken sie ab und erschweren das Wiedererkennen zusammengehörender Informationen.

  • Textfolien sollen keine umfangreichen Texte, sondern nur Stichpunkte und eine Überschrift enthalten. Auch hier ist eine einheitliche Gestaltung (Schriftbild) empfehlenswert. Auf Fußnoten sollte verzichtet werden.

  • Bei der Auswahl der Schriftart und der Schriftgröße steht die Lesbarkeit, auch für weiter entfernt Sitzende, im Vordergrund

Grundsätzlich gelten auch für Präsentationen die allgemeinen Regeln zu Sprache, Aussprache, Sprechtempo, Körpersprache usw.

Schlagworte zum Thema:  Präsentation

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