18.07.2016 | Top-Thema Personengesellschaften: Rechnungslegung

Personengesellschaften: Offenlegungspflichten

Kapitel
Der Umfang der Offenlegungspflichten von Personengesellschaften wird durch die Größe des Unternehmens bestimmt.
Bild: Solarlux

Kapitalgesellschaften & Co. unterliegen grundsätzlich der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses sowie erforderlichenfalls ergänzender Unterlagen. Der Umfang der Offenlegung bestimmt sich nach Größe des Unternehmens.

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen bestimmt sich nach der Größe des Unternehmens i. S. d. § 267 HGB. Für Kleinstgesellschaften wurden hierbei durch das MicroBilG weitere Erleichterungen geschaffen.

Prüfung durch den Abschlussprüfer

Die zutreffende Offenlegung unterliegt bei prüfungspflichtigen Unternehmen der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Stellt er einen Verstoß gegen die Offenlegungspflicht fest, führt dies zwar nicht zu einer Einschränkung des Bestätigungsvermerks, er hat jedoch hierüber im Prüfungsbericht zu berichten, da ein sonstiger Gesetzesverstoß der Geschäftsleitung gegeben ist.

Bei Personenhandelsgesellschaften besteht insofern eine Modifikation der allgemeinen Bestimmungen, als nach § 9 PublG Unterlagen von Unternehmen, die diesem Gesetz unterliegen, ebenfalls offenzulegen sind.

Schlagworte zum Thema:  Kapitalgesellschaft, Offenlegung, Bestätigungsvermerk, Personengesellschaft, Abschlussprüfung, Rechnungslegung, Gesetz, Jahresabschluss, Steuerrecht

Aktuell

Meistgelesen