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Bild: Michael Bamberger

ELSTER und ELStAM sollen die Abgabe von Steuererklärungen durch moderne Kommunikationstechnik unbürokratischer machen. Unternehmer müssen ihre Steuerdaten in manchen Bereichen bereits seit 2005 elektronisch ans Finanzamt übermitteln. Ab 2013 bedarf es dafür noch einer elektronischen Authentifizierung.

Authentifizierung bei ELSTER
Seit 2005 müssen Unternehmer Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen sowie ab dem Veranlagungsjahr 2011 auch Jahres-Steuererklärungen elektronisch ans Finanzamt übermitteln. Neu ist, dass ab 1.1.2013 eine elektronische Authentifizierung nötig ist. Sie ersetzt die derzeitige Teilnahmeerklärung.

Pflichten des Arbeitgebers mit ELStAM
„ELStAM“, oft als „elektronische Lohnsteuerkarte“ bezeichnet, ersetzt seit 2010 die Papierlohnsteuerkarte. Die ELStAM-Daten werden in einem Datenpool gepflegt und von den Finanzämtern eingesehen. Ab dem Lohnsteuerverfahren 2013 sollen auch Arbeitgeber diese Daten für den Steuerabzug elektronisch abrufen können.

Grenzen und Möglichkeiten von ELSTER
Trotz Einführung der elektronischen Authentifizierung ist die Finanzverwaltung vom Ziel der absolut papierlosen Steuererklärung weit entfernt. Privatpersonen können die Steuererklärung in Papierform abgeben oder per ELSTER übermitteln. Ebenso müssen häufig Original-Unterlagen eingereicht werden.

Schlagworte zum Thema:  Steuer, ELSTER, ELStAM, Elektronische Rechnung, E-Bilanz, Elektronische Steuererklärung

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