31.01.2013 | DPR veröffentlicht Tätigkeitsbericht

Fehlerquote in der Berichterstattung rückläufig

Bild: Haufe Online Redaktion

Die Fehlerquote in der Berichterstattung der Unternehmen hat sich gegenüber 2011 verringert. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) für das Jahr 2012 hervor.

Dem Bericht zufolge hat die DPR 113 Prüfungen (2011: 110) abgeschlossen, davon 110 Stichprobenprüfungen und drei Prüfungen, die anlassbezogen oder auf Verlangen der BaFin angesetzt wurden. Der Rückgang der Fehlerquote von 25  Prozent im Jahr 2011 auf 16 Prozent im vergangenen Jahr ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass wesentlich weniger Anlass- und Verlangensprüfungen durchgeführt wurden. Wie im Vorjahr stellten auch 2012 die unzureichende Berichterstattung im Lagebericht und im Anhang sowie Umfang und Anwendungsschwierigkeiten bei einzelnen IFRS-Regelungen die wesentlichen Fehlerquellen dar.

Am häufigsten wurden dabei Fehler in folgenden Bereichen festgestellt:

• Unternehmenserwerb und -verkauf

• Berichterstattung im Lagebericht und im Anhang

• Finanzinstrumente                    

• Werthaltigkeit von Beteiligungen und sonstigen Vermögenswerten

• Abgrenzung des Konsolidierungskreises.

 Wie die DPR weiter bekanntgab, wird Professor Dr. Bettina Thormann zum 1. Juli 2013 die Nachfolge von Dr. h.c. Axel Berger als Vizepräsidentin der Prüfstelle antreten.

Schlagworte zum Thema:  Rechnungslegung, Internationale Rechnungslegung, IFRS-Rechnungslegung

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