Vertragsvorbereitung: Prakt... / 4.1.7 Erörterung der Zwischenergebnisse mit der Auftraggeber-Partei

Eventuelle relevante Fragen muss der Berater in jeder Phase vor der endgültigen Formulierung des Vertrags stellen. Auch ist gegebenenfalls auf jeder Stufe eine weitere Beratung mit dem Auftraggeber und unter Umständen eine Belehrung angebracht.

Der Mandant entscheidet dann aufgrund des Rechtsgutachtens und möglicher Gestaltungsalternativen, welche nun mit dem künftigen Vertragspartner näher erörtert wird, wer dies übernimmt oder ob von dem Vorhaben Abstand genommen wird. Der Berater muss bei Vorlage des Zwischenergebnisses sicherheitshalber nochmals etwaige aktuelle relevante Rechtsprechung oder den Stand von Gesetzesvorhaben/-änderungen überprüfen, soweit sich dies aufgrund des konkreten Vertrags ergibt (z. B. Entwicklungen in Gewerberaummietrecht, bei Übergabe eines Unternehmens das aktuelle Erbschaftsteuerrechtwie wie Vorababschlag für Familienunternehmen gem. § 13 a Abs. 9 ErbStG).

Die Vorlage des Zwischenergebnisses (Rechtsgutachten, Alternativen, erste Vertragsentwürfe) und das Besprechungsergebnis mit dem Mandanten sollte sich der Berater schriftlich bestätigen lassen. Nicht mehr benötigte Vertragentwürfe sollten als solche gekennzeichnet werden (s. a. Tz. 4.2).

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge