Verluste/Verlustabzug / 4.3.2 Bedeutung des § 34a EStG für den Verlustrücktrag

Nach § 34a EStG kann ein Steuerpflichtiger für bestimmte nicht entnommene Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit eine Thesaurierungsbegünstigung beantragen. Insoweit ermäßigt besteuerte Gewinne dürfen nicht durch Verluste ausgeglichen werden.[1] Sie nehmen auch nicht am Verlustabzugsverfahren teil.[2] Der BFH schließt sich dieser Verwaltungsauffassung an.[3] Der maßgebende Gesamtbetrag der Einkünfte des unmittelbar vorausgegangenen VZ ist daher vor Durchführung des Verlustrücktrags um die Begünstigungsbeträge[4] zu vermindern.

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