Rz. 180

Ein Einzelwirtschaftsgut eines Mitunternehmers, das bisher zum Privatvermögen gehörte, wird Sonderbetriebsvermögen dieses Mitunternehmers, wenn es der Personengesellschaft zur Nutzung überlassen wird oder der Beteiligung des Mitunternehmers an der Personengesellschaft dient. Bei diesen Überführungen ändert sich an den Eigentumsverhältnissen nichts. Der Gesellschafter bleibt weiterhin Eigentümer des Wirtschaftsguts. Die steuerliche Behandlung ist folglich dieselbe wie bei einem Einzelunternehmer.[1] Bei der Einlage von Grundstücken ist ebenso wie bei Einzelunternehmern auch § 23 Abs. 1 Satz 5 EStG zu beachten. Das aus dem Privatvermögen des Eigentümers in dessen Sonderbetriebsvermögen dieses Steuerpflichtigen überführte Wirtschaftsgut ist jedoch nach erfolgter Einlage dem steuerlichen Betriebsvermögen der Personengesellschaft zuzurechnen.[2]

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