Software, Anschaffung und A... / 4.4.1 Entgeltlich erworbene Software

Analog zum Handelsrecht sind Ausgaben für eine Software bei entgeltlichem Erwerb zu aktivieren. Ist Gegenstand der Verträge mit dem Anbieter bzw. dem beauftragten Dritten ein eingerichtetes Softwaresystem (= Erwerb von Standardsoftware mit Implementierung), liegt ein Anschaffungsvorgang vor. Die Software muss dann als immaterielles Wirtschaftsgut ausgewiesen werden. Das gilt auch, wenn die erworbene Standardsoftware ganz oder teilweise von eigenem Personal implementiert wird.

Dementsprechend sind die Aufwendungen der Implementierungsphase als Anschaffungsnebenkosten zu aktivieren, soweit sie der Herstellung der Betriebsbereitschaft dienen. Die Arbeiten können sowohl von eigenen Mitarbeitern oder durch fremde Dritte durchgeführt werden. Die Aktivierung beginnt nach der Kaufentscheidung und endet mit der Herstellung der Betriebsbereitschaft. Beispiele für aktivierungspflichtige Ausgaben sind in der unten stehenden Tabelle dargestellt.

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