Reverse Charge bei Bauleist... / 2.6 Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers

Generell dürfen Unternehmer bzw. deren steuerliche Berater nicht aus den Augen verlieren, dass die Vorschrift des § 13b Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG von den vorstehenden Ausführungen unberührt bleibt. Werden nämlich Werklieferungen und sonstige Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers von einem inländischen Leistungsempfänger bezogen, geht die Steuerschuldnerschaft generell auf diesen über. Es spielt insoweit keine Rolle, ob

  • rein begrifflich Bauleistungen vorliegen,
  • die 500-EUR-Grenze für Reparaturen bzw. Wartungsarbeiten über- bzw. unterschritten ist,
  • eine Bescheinigung nach dem Vordruckmuster USt 1 TG erteilt wurde oder
  • der Leistungsempfänger nachhaltig Bauleistungen ausführt.

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