Kompaktübersicht: Steuerges... / Einkommensteuer-Richtlinie
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
R 1 - R 51a. 1 EStR 2012 Geänderte allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Anwendung des EStG im Interesse einer einheitlichen Anwendung des Steuerrechts durch die Finanzbehörden: ab dem VZ 2012 und für frühere VZ, soweit sie lediglich eine Erläuterung der bestehenden Rechtslage darstellen Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Einkommensteuer-Richtlinien 2008 (Einkommensteuer-Änderungsrichtlinien 2012 – EStÄR 2012) vom 25.3.2013 Veröffentlicht im BStBl 2013 Teil I Seite 276
Erläuterungen der Rechtslage,
Weisungen zur Auslegung des EStG,
Weisungen zur Vermeidung unbilliger Härten und
Anweisungen zur Verwaltungsvereinfachung
  Anordnungen, die mit den Richtlinien im Widerspruch stehen, sind nicht mehr anzuwenden. Den EStR 2012 liegt das EStG vom 8.10.2009 (BGBl I S. 3366), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes und von steuerlichen Vorschriften.      
 

Hinweise:

Nach R 6.3 Abs. 1 EStÄR 2012 sind in die Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes auch Teile der angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung, der angemessenen Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einzubeziehen. Bis zur Neufassung der Einkommensteuerrichtlinien darf bei der Ermittlung der Herstellungskosten nach R 6.3 Absatz 4 EStR 2008 verfahren werden.

Die neue R 6.11 Abs. 3 EStÄR 2012 regelt eine Deckelung der Rückstellungen auf den in der Handelsbilanz ermittelten Ansatz. Zur Abmilderung der steuerlichen Folgen gilt R 6.11 Abs. 3 eine Übergangsregelung, wonach bei der Deckelung der Gewinn lediglich zu 1/15 zu versteuern ist und der Rest von 14/15 in eine Rücklage eingestellt werden kann. Die Auflösung beträgt jährlich mindestens 1/15 des entstandenen Gewinns, die Besteuerung erfolgt somit maximal auf 15 Jahre verteilt. Eine frühere Auflösung ist jederzeit möglich. Die Bildung ist nur möglich bei Rückstellungen, die bereits bei einem vor 2010 endenden Wirtschaftsjahr passiviert waren.
Übergangsregeln BMF, Schreiben vom 25.3.2013, IV C 6 - S 2133/09/10001 :004  

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