Kompaktübersicht: Steuerges... / Doppelte Haushaltsführung
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
EStG

Bei doppelter Haushaltsführung wird für das Inland auf die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete verzichtet und auf die tatsächlichen Unterkunftskosten abgestellt. Als Abgrenzungskriterium wird eine betragsmäßige Höchstgrenze von 1.000 EUR pro Monat für die Unterkunft oder Wohnung eingeführt. Voraussetzung ist, dass eine Wohnung am Mittelpunkt des Lebensinteresses vorhanden ist und eine Zweitwohnung am Beschäftigungsort.

Ab 2014 wird die doppelte Haushaltsführung nur noch anerkannt, wenn sich der Stpfl. finanziell an den Kosten der Lebensführung in der Erstwohnung beteiligt. Ein kostenloses Wohnen in der Einliegerwohnung der Eltern genügt daher nicht mehr. Mit 1.000 EUR monatlich für die Unterkunftskosten am Beschäftigungsort sind alle Kosten, wie zum Beispiel die Miete, aber auch die Anschaffung von Möbeln, abgegolten.

Anwendungserlass zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab 1.1.2014: BMF, Schreiben vom 30.9.2013, IV C 5 - S 2353/13/10004, BStBl 2013 I S. 1279
VZ 2014, nach 2013 endende Lohnzahlungszeiträume Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.2.2013 Verkündet am 25.2.2013 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 285

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