Kompaktübersicht: Steuerges... / Steuer-Identifikationsnummer
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§§ 43, 43a, 44, 45d EStG, 20 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 GrEStG Die Mitteilungspflicht bei der unentgeltlichen Übertragung von Wertpapieren wird um die Mitteilung der (ID-Nr.) von Schenker und Beschenkten durch das Kreditinstitut ergänzt. 1.1.2012 Jahressteuergesetz 2010 vom 8.12.2010 Kabinettsbeschluss v. 25.3.2015 und Stellungnahme des Bundesrats vom 8.5.2015.
Der Freistellungsauftrag wird um die ID-Nr. des Sparers ergänzt, damit die rechtmäßige Inanspruchnahme effizienter überprüft werden kann. Neu eingereichte Freistellungsaufträge sind nur noch wirksam, wenn der Anleger darin auch die ID-Nr. mitteilt. Bereits vorliegende Freistellungsaufträge bleiben bis 2014 wirksam und danach nur noch, wenn eine ID-Nr. vorliegt. Hierzu darf das Kreditinstitut eine automatisierte Abfrage vornehmen, wenn der Kunde nicht widerspricht. Abgabe ab 1.1.2011, ab 2016 für Altbestand Ende 2010
Um die rechtmäßige Inanspruchnahme des Sparer-Pauschbetrags nach § 45d Abs. 1 EStG effektiver per Datenverarbeitung in einem einheitlichen Kontrollverfahren überprüfen zu können, muss die Bank die ID-Nr. mitteilen. Ab 2013 zufließende Kapitalerträge
Die Anzeigepflicht bei der Grunderwerbsteuer wird um die ID-Nr. oder die Wirtschafts-ID (§ 139c AO) erweitert, damit die Finanzverwaltung die für die Beteiligten zuständigen (Ertrag- und Umsatzsteuer-)Finanzämter ermitteln kann. 14.12.2010
Der Bundesrat hat zahlreiche Ergänzungen vorgeschlagen. Für die Praxis haben folgende Punkte die größte Breitenwirkung:  
keine Sachbezugsfreigrenze mit 44 EUR für Geldgutscheine;  
geänderte Nachweise zur Zwangsläufigkeit von Krankheitskosten;  
Nachbesserungen zum Reverse-Charge-Verfahren.  
Zusätzlich drängt der Bundesrat, dass einige Steuervereinfachungen in dieses Gesetz mit aufgenommen werden, wie z. B.  
die Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags auf 1.130 EUR,  
eine monatliche Pauschale mit 100 EUR für ein Arbeitszimmer,  
eine Neuregelung beim Abzug und Nachweis von Pflegekosten,  
die Senkung der Freigrenze für Sachbezüge auf 20 EUR oder  
die Einführung eines Sockelbetrags mit 300 EUR bei der Steuerermäßigung für Handwerkerrechnungen nach § 35a EStG,  

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