In Zeile 4 ist durch Eingabe einer Schlüsselzahl anzugeben, ob ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb i. S. d. § 14 AO als eigene Tätigkeit unterhalten wird.[1] Erläuterungen und Beispiele zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind auch in der Anleitung zur KSt-Erklärung, Rz. 76 ff., enthalten (S. 435 ff.). Liegt ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb vor, tritt Steuerpflicht ein, wenn das Einkommen den Freibetrag von 5.000 EUR nach § 24 KStG bzw. § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 GewStG übersteigt. Ist das der Fall, sind Einnahmen und Ausgaben für jeden wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gesondert zusammenzustellen. In diesem Fall sind die Anlagen GK und ZVE und eine GewSt-Erklärung auszufüllen. Der Gewinn des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist, wenn keine Bilanzierung erfolgt, durch Einnahme-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG zu ermitteln; hierfür ist die Anlage EÜR auszufüllen.[2] Die Verpflichtung hierzu ergibt sich aus § 60 Abs. 4 EStDV. Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[3]

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