Körperschaftsteuererklärung... / 4.44 Zeile 68

In dieser Zeile sind nicht zu den Einkünften gehörende, damit steuerfreie Investitionszulagen (§ 13 InvZulG 2010) zu berücksichtigen, soweit sie den Bilanzgewinn beeinflusst haben. Dieser Betrag ist mit positivem Vorzeichen einzutragen. Der Ertrag aus Investitionszulagen ist steuerfrei und daher bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte abzuziehen, Aufwendungen aus der Rückzahlung von Investitionszulagen dürfen die steuerpflichtigen Einkünfte nach § 3c EStG nicht mindern und sind daher hinzuzurechnen. Zurückzuzahlende Investitionszulagen sind mit einem negativen Vorzeichen zu erfassen. Der Abzug bzw. die Hinzurechnung erfolgen rechnerisch über das Formular.

Die Regelung gilt auch, wenn eine Personengesellschaft, an der die Körperschaft beteiligt ist, den Tatbestand der Investitionszulage erfüllt hat. Die Korrektur der steuerpflichtigen Einkünfte durch Verminderung oder Erhöhung der Einkünfte ist auf der Ebene der Körperschaft vorzunehmen. Besondere Eintragungen in den Anlagen FE-K 1 oder FE-K 2 sind nicht erforderlich, da die Regelung nicht rechtsformabhängig ist.

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