Sofern keine Bilanz aufgestellt wird (z. B. bei einem ausländischen Stpfl., der im Inland zwar gewerbliche Einkünfte erzielt, aber keine eingetragene Niederlassung hat), ist eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen. Dafür besteht nach § 60 Abs. 4 EStDV die Verpflichtung, einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck (Anlage EÜR) zu verwenden.[1] Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[2]

Die Anlage EÜR wird als Einkommensteuervordruck hier nicht erläutert.

Das Ergebnis der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist nicht in Zeile 11, sondern in Zeile 12 einzutragen. Wird die Anlage EÜR ausgefüllt, ist der Betrag die Differenz zwischen der Zeile 71 der Anlage EÜR und der Zeile 72 der Anlage EÜR. Nicht erfasst in diesem Betrag ist ein etwaiger Aufgabe- oder Veräußerungsgewinn. Dieser ist nicht in Zeile 12 einzutragen, sondern in Zeilen 5 ff. der Anlage ZVE.

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