In den Zeilen 10-24 wird abgefragt, ob die steuerbefreite Körperschaft mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der KSt und GewSt unterliegt. Steuerpflicht kann bestehen, wenn die Einnahmen des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs 35.000 EUR übersteigen und wenn bei Vereinen und anderen Körperschaften, die keine Ausschüttungen vornehmen können, das Einkommen den Freibetrag von 5.000 EUR nach § 24 KStG bzw. § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 GewStG überschreitet. Ist das der Fall, sind Einnahmen und Ausgaben für jeden wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gesondert zusammenzustellen. Bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG ist zusätzlich der Vordruck EÜR in elektronischer Form abzugeben.[1] Wenn die Besteuerungsgrenze überschritten ist, besteht nach § 60 Abs. 4 EStDV die Verpflichtung, einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck (Anlage EÜR) zu verwenden. Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[2]. Die Anlage EÜR wird als Einkommensteuervordruck hier nicht erläutert.

Bilanzierende Stpfl. haben den Gewinn aufgrund ihrer Bilanz zu ermitteln.

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