In Zeile 14 wird abgefragt, ob der Berufsverband selbst einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Steuerpflicht besteht, wenn das Einkommen den Freibetrag von 5.000 EUR nach § 24 KStG bzw. § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 GewStG überschreitet. Ist das der Fall, sind Einnahmen und Ausgaben für jeden wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gesondert zusammenzustellen. Wird der Freibetrag überschritten, ist bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG zusätzlich der Vordruck EÜR in elektronischer Form abzugeben. Wenn die Besteuerungsgrenze überschritten ist, besteht nach § 60 Abs. 4 EStDV die Verpflichtung, einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck (Anlage EÜR) zu verwenden.[1] Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[2]

Bilanzierende Stpfl. haben den Gewinn aufgrund ihrer Bilanz zu ermitteln.

Die Anlage Ber sieht Einzelangaben zu wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben in den Zeilen 16–24 nur für Beteiligungen an Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften vor. Werden andere wirtschaftliche Geschäftsbetriebe unterhalten, sind die Angaben in den Anlagen GK und ZVE zu machen.[3]

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