Die ausschließliche Auswahl von im Inland oder im Ausland öffentlich vertriebenen Investmentfondsanteilen schließt die Annahme eines vermögensverwaltenden Versicherungsvertrags aus (Negativabgrenzung). Die Verwendung von versicherungsinternen Fonds beeinträchtigt nicht die Charakterisierung als öffentlich vertriebene Investmentfondsanteile, vorausgesetzt, dass diese internen Fonds die Anlagen von einem oder mehreren öffentlich vertriebenen Investmentfonds widerspiegeln. Unter "Anlagen, die einen veröffentlichten Index abbilden" fallen auch Kombinationsmöglichkeiten mehrerer im Inland oder Ausland veröffentlichter Indizes.[1]

 
Hinweis

Angelsächsische Versicherungswirtschaft

Die Erstreckung der Regelung auch auf versicherungsinterne Fonds erfolgte auf Drängen der Versicherungswirtschaft. Dadurch wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die angelsächsische Versicherungswirtschaft i. d. R. nie direkt in externe Investmentfonds anlegt. Stattdessen werden interne Fonds gebildet, die externe Fonds und deren Anlagen spiegeln.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge