Gaststätten, Imbiss, Cateri... / 1.10 Ermittlung der Vorsteuern nach Durchschnittssätzen

Grundsätzlich setzt der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG voraus, dass eine umsatzsteuerpflichtige Eingangsleistungen erfolgt ist und insoweit eine Rechnung mit allen in § 14 Abs. 4 UStG genannten Angaben vorliegt (u. a. Ausweis des Umsatzsteuerbetrags). Zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens hat die Finanzverwaltung für bestimmte Berufsgruppen pauschale Vorsteuersätze aufgestellt.

Liegt der Vorjahresumsatz nicht über 61.356 EUR, kann der gesamte Vorsteuerabzug einer Gast- und Speisewirtschaft pauschal mit dem Durchschnittssatz von 8,7 % des (Ausgangs-)Umsatzes berechnet werden.[1]

Beim Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln beträgt der Durchschnittssatz 8,3 %.[2]

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