Verträge zwischen nahen Angehörigen, insbesondere zwischen Ehegatten, werden besonders kritisch durch die Finanzverwaltung geprüft, da es bei derartigen Verträgen am natürlichen, bei fremden Dritten vorliegenden Interessenwiderstreit fehlt. Dies gilt auch für Arbeitsverträge zwischen Ehegatten, sei es mit dem Einzelunternehmer-Ehegatten oder mit der Gesellschaft, an der der Ehegatte beteiligt ist. Derartige Verträge sind steuerlich nur anzuerkennen, wenn sie einem Fremdvergleich standhalten, d. h. wenn sie wie zwischen Fremden abgeschlossen wurden. Die Angaben in den Zeilen 40/41 dienen der Identifizierung derartiger Betriebsausgaben. Zu Darlehensverträgen zwischen nahen Angehörigen siehe BMF-Schreiben vom 23.12.2010.[1]

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