Laut Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) sollten die angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung den Herstellungskosten zugerechnet werden.

Ursprünglich war vorgesehen, das Gesetz mit Wirkung zum 1.1.2008 umzusetzen. Nachdem sich die Reform mehrfach verzögerte, erfolgt eine verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen. Die Unternehmen hatten ein Wahlrecht. Sie konnten die geänderten Vorschriften insgesamt bereits auf die nach dem 31.12.2008 beginnende Geschäftsjahre anwenden.

Das BMF hat mit Schreiben vom 12.3.2010[1] hierzu Stellung genommen. Die Finanzverwaltung wollte als Untergrenze der Herstellungskosten für steuerliche Zwecke auch die o. g. Kosten einbeziehen.

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