IASB: Neue Definition des Begriffs der Wesentlichkeit

-tb- Der International Accounting Standards Board (IASB) hat Änderungen an seiner Definition des Begriffs der Wesentlichkeit veröffentlicht. Die Definition von Wesentlichkeit ist ein zentraler Rechnungslegungsbegriff in den Internationalen Rechnungslegungsstandards und hilft Unternehmen bei der Entscheidung, ob Informationen in ihren Jahresabschluss einbezogen werden sollen. Die aktualisierte Definition ändert IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" und IAS 8 "Rechnungslegungsmethoden, Änderungen von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen und Fehler" und gilt ab dem 1.1.2020, wobei eine frühzeitige Anwendung möglich ist. Die vollständige Pressemitteilung sowie eine Gegenüberstellung der alten und neuen Wesentlichkeitsdefinition sind unter https://www.ifrs.org abrufbar.

 

Hinweis

Weitere Informationen dazu auch unter www.drsc.de.

IASB: Bericht zur Bilanzierungskomplexität anteilsbasierter Vergütung

-tb- Der IASB hat den Bericht "Anteilsbasierte Vergütung – Untersuchung von Ursachen komplexer Bilanzierung" veröffentlicht. Im Rahmen der Untersuchung wurden zwei Hauptquellen für die Bilanzierungskomplexität identifiziert:

  • die Vielfalt und Komplexität der Ausgestaltung der Vertragsbedingungen aktienbasierter Vergütung;
  • einige Merkmale des von IFRS 2 angewandten Modells zur Bewertung des beizulegenden Zeitwerts am Tag der Gewährung der aktienbasierten Vergütung.

Der englischsprachige Bericht ist unter https://www.ifrs.org abrufbar.

IPSASB: Verbesserungen an den IPSAS 2018

-tb- Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSASB) hat das Dokument "Verbesserungen der IPSAS, 2018" veröffentlicht. Bei den Verbesserungen handelt es sich um kleinere Veränderungen der Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor. Ziel der Veränderungen ist zum einen die Konvergenz mit den Internationalen Rechnungslegungsstandards und zum anderen der Einbezug von Stellungnahmen der Anwender. Die vollständige Mitteilung ist unter www.ifac.org abrufbar.

EFRAG: Endorsement Status Report

Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) hat einen aktuellen Bericht zum Status veröffentlicht, der die IASB-Veröffentlichung des Standards "Definition of Material (Amendments to IAS 1 and IAS 8)" abbildet.

(www.drsc.de)

EBA: Ergebnisse des Bankenstresstests

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat auf ihrer Internetseite die Ergebnisse des EU-weiten Bankenstresstests veröffentlicht. Beim von der EBA koordinierten Stresstest wurden die 48 größten europäischen Banken einem makroökonomischen Stressszenario unterworfen. Von den geprüften Instituten unterstehen 33 dem Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM). Acht dieser SSM-Banken sind deutsche Kreditinstitute. Die geprüften Institute decken circa 70 % aller Bankaktiva in der Eurozone ab. Der Stresstest umfasst grundsätzlich zwei Szenarien. Das Basisszenario ("Baseline Scenario") repräsentiert die angenommene wirtschaftliche Entwicklung der Länder in der Europäischen Union und im Rest der Welt in den nächsten drei Jahren. Die zugrundeliegende Prognose wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgegeben. Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) stellt hingegen das Stressszenario ("Adverse Scenario") – als Abweichung zum Basisszenario – zur Verfügung. Dabei wird u. a. die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), der Inflationsrate, der Arbeitslosigkeit und der Kapitalmarktzinsen je Land vorgegeben. Parallel zum EBA-Stresstest führte die EZB den SREP-Stresstest bei 54 bedeutenden Kreditinstituten (SIs – Significant Institutions), davon elf deutsche Banken, durch. Dieser ist grundsätzlich vergleichbar mit dem EBA-Stresstest, jedoch werden Vereinfachungen hinsichtlich der angewandten Methoden und Prozesse vorgenommen. Die EZB hat hierzu eine Pressemitteilung und FAQ veröffentlicht. "Die Ergebnisse sind für uns keine Überraschung", erklärte Raimund Röseler, Exekutivdirektor der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). "Alle deutschen Banken haben in dem für Deutschland besonders starken Abschwungsszenario gezeigt, dass sie widerstandfähig sind."

(www.bafin.de)

DRSC: Stellungnahme an das IFRS IC

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 30.10.2018 eine Stellungnahme an das IFRS IC übermittelt, in der es sich zu den Entscheidungen der Sitzung vom September 2018 äußert. Den vorläufigen Entscheidungen betreffend IFRS 9, IFRS 15 und IAS 37 stimmt es nur teilweise zu, was es in seiner unter www.drsc.de abrufbaren Stellungnahme kritisch anmerkt.

(www.drsc.de)

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