IASB: Veröffentlichung der Aktualisierung der IFRS für KMU

-tb- Am 22.12.2016 veröffentlichte der International Accounting Standards Board (IASB) die Aktualisierung der Änderungen am IFRS für KMU (www.ifrs.org). Er kündigte an, die Aktualisierung zukünftig quartalsweise, statt wie bisher monatlich, zu veröffentlichen. Außerdem wurden das Informationsblatt zum Standard aktualisiert, Hilfestellungen zur Implementierung veröffentlicht und ein Statusbericht zu den Übersetzungen des IFRS für KMU herausgegeben. Die gesamte Stellungnahme stellt der IASB auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

FASB: Anpassungen an Vorschriften zur Umsatzerfassung

-tb- Am 21.12.2016 veröffentlichte der Financial Accounting Standards Board (FASB) Anpassungen an den aktuellen Vorschriften zur Umsatzerfassung (www.fasb.org). Konkret handelt es sich um eher technische Anpassungen, die der Klarstellung der Regelungen dienen, darüber hinaus aber keine Änderung der gegenwärtigen Rechnungslegungspraxis implizieren. Weitere Details hierzu sowie die endgültige Aktualisierung No. 2016-20 stellt der FASB unter www.fasb.org zur Verfügung.

EFRAG: Übernahmeempfehlung für Anpassungen an IFRS 2

-tb- Am 20.6.2016 hatte der IASB kleinere Anpassungen an IFRS 2 veröffentlicht. Damit beabsichtigte der IASB die Klarstellung der Rechnungslegung von bestimmten anteilsbasierten Vergütungen (www.ifrs.org). Konkret betrifft dies die Bewertung von in bar zu begleichenden anteilsbasierten Vergütungen, das Vorgehen bei einer Modifikation bestimmter zugrundeliegender Bedingungen sowie die Klassifikation von Transaktionen mit besonderen Erfüllungskonditionen. Ergänzende Informationen hierzu finden sich auf der entsprechenden Projektseite des IASB. Wie die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) mitteilte, erfüllt die Anpassung alle Kriterien für eine Übernahme für die Europäische Union (EU), weshalb sie diese nun offiziell empfohlen hat (www.efrag.org).

ESMA: Inline XBRL für ESEF

-tb- Ab dem 1.1.2020 müssen alle börsennotierten Unternehmen in der EU ihren Jahresbericht in einem einheitlichen elektronischen Format (ESEF) veröffentlichen. Dabei ist es Aufgabe der European Securities and Markets Authority (ESMA), ein hierfür geeignetes Format vorzuschlagen. Gemäß ihrer PM vom 27.12.2016 hält die ESMA inline XBRL für das geeignetste Format, da entsprechende Berichte sowohl computerbasiert verarbeitet als auch ohne spezielle Software gelesen werden können. Bis Ende 2017 wird die ESMA entsprechende Regelungen ausarbeiten und der EU-Kommission zur Übernahme in die EU empfehlen.

DRSC: Eingabe an das IFRS IC betreffend IAS 33

Das Deutsche Recnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 16.12.2016 eine Eingabe (Potential Agenda Item Request – PAIR) zur Klärung einer Anwendungsfrage von IAS 33 "Ergebnis je Aktie" an das IFRS IC übermittelt. Darin wird der Fall thematisiert, dass bestehende Genussrechte unter IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind, steuerlich aber als Fremdkapital behandelt werden. Hierbei stellt sich die Frage, ob bei der Ermittlung des Ergebnisses je (Stamm-)Aktie der den Genussrechten zuzurechnende Anteil am Gewinn vor oder nach Berücksichtigung von Steuereffekten zu ermitteln ist. Diesbezüglich scheint IAS 33 eine Regelungslücke aufzuweisen, denn für etwaige Vorzugsaktionäre ist dies in IAS 33.12 ff. geregelt, für den in IAS 33.A13 f. aufgegriffenen Spezialfall von anderweitigen Kapitalgebergruppen – wie Genussrechtsinhaber – fehlt eine solche spezielle Regelung.

(www.drsc.de)

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