Corona-Maßnahmen und Einkom... / 2.2 Corona-Bonus bleibt auch in der Steuererklärung unbelastet

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 EUR steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten nach dem 1. März 2020 erhalten. Inzwischen ist die Steuerbefreiung bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden. Wer den Freibetrag im Jahr 2020 ausgeschöpft hat, bekommt aber keine erneute Steuerbefreiung im Jahr 2021.[1] Auch die "Corona-Prämie" i.  S.  v. § 150a SGB XI, die an bestimmte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Pflegeinrichtungen gezahlt wird (sog. Pflegebonus), fällt dem Grunde nach unter diese Steuerbefreiung.

Die steuerfreie Beihilfe oder Unterstützung zur Abmilderung der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Krise wird nicht auf der Lohnsteuerbescheinigung des Jahres 2020 (bzw. 2021) ausgewiesen und muss auch nicht in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

 
Wichtig

Zusätzlichkeitsvoraussetzung beachten

Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Eine Entgeltumwandlung ist demnach ausgeschlossen.[2]

[2] Vgl. dazu § 8 Abs. 4 EStG i.  d.  F. des Jahressteuergesetzes 2020.

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