Brexit: Ertragsteuern - Fall 21: Entnahme aus einer UK-Personengesellschaft/Betriebsstätte

Fall:

Die A-GmbH ist an einer Personengesellschaft in UK beteiligt. Die GmbH entnimmt ihren Gewinnanteil und transferiert den Betrag nach Deutschland.

Alternative: Die A-GmbH unterhält eine Betriebsstätte in UK und entnimmt den Betriebsstättengewinn.

Lösung:

Auch nach dem Brexit hat eine Entnahme aus einer Personengesellschaft/einer Betriebsstätte keine steuerlichen Auswirkungen in Deutschland.

Hintergrundinfo:

Eine Entnahme ist steuerneutral. Sie wird aus deutscher Sicht nicht als Dividende behandelt und führt daher nicht zu steuerpflichtigen Einkünften. Das ist unabhängig davon, ob die Entnahme aus einer Personengesellschaft oder aus einer Betriebsstätte erfolgt. Die Rechtsfolge ist auch unabhängig davon, ob für die britische Personengesellschaft oder Betriebsstätte die Freistellungsmethode oder wegen nicht "aktiver" Einkünfte der Personengesellschaft/Betriebsstätte i. S. d. § 8 Abs. 1 AStG die Anrechnungsmethode anzuwenden ist.

Checkliste:

Da eine Entnahme in Deutschland keine steuerlichen Auswirkungen hat, erübrigt sich eine Checkliste.

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