Brexit, Chronologie / Brexit-Chronologie
2016  
20.2.2016 Das Datum für das Referendum zum Austritt aus der EU wird bekannt gegeben.
23.6.2016 Das Referendum über den Brexit findet statt. 51,9 % der Wähler entscheiden sich für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.
13.7.2016 Theresa May wird Premierministerin im Vereinigten Königreich.
2017  
1.2.2017 Vom britischen Unterhaus wird ein Brexit-Gesetz beschlossen. Dieses Gesetz ermächtigt die britische Regierung, einen Austrittsantrag an die Europäische Union zu stellen.
29.3.2017 Das Vereinigte Königreich stellt den offiziellen Austrittsantrag nach Art. 50 des EU-Vertrags. Ab diesem Zeitpunkt haben das Vereinigte Königreich und die Europäische Union 2 Jahre Zeit, um einen Austrittsvertrag zu verhandeln.
8.6.2017 Die Wahlen für das britische Unterhaus werden vorgezogen.
15.12.2017 Der Rat der Europäischen Union stellt fest, dass u. a. in den Punkten "Bürger im Ausland" und "irische Grenze" Fortschritte erzielt wurden und beschließt in die zweite Verhandlungsrunde mit dem Vereinigten Königreich einzutreten. Die Lösung zu Nordirland wird als "Backstop" bezeichnet.
2018  
20.6.2018 Im Vereinigten Königreich tritt das Austrittsgesetz in Kraft. In diesem Gesetz ist festgelegt, dass die europäischen Regeln nach dem Austritt zu britischen Gesetzen werden. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit für das Vereinigte Königreich, die Gesetze zu ändern.
13.11.2018 Von der Europäischen Kommission wird ein Notfallplan für den Fall, dass das Vereinigte Königreich ohne Austrittsabkommen austritt, veröffentlicht.
14.11.2018 Der erste offizielle Entwurf eines Austrittsabkommens wird präsentiert.
24.11.2018 Die Streitigkeiten über Gibraltar werden mit Spanien beigelegt. Der für den folgenden Tag geplante Sondergipfel kann stattfinden.
25.11.2018 Auf einem Sondergipfel unterschreiben die 27 Staats- und Regierungschefs das Brexit-Abkommen. Der Entwurf des Austrittsabkommens wird somit zu einem Verhandlungsergebnis. Im nächsten Schritt muss das britische Parlament dem Entwurf zustimmen.
10.12.2018 Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass das Vereinigte Königreich den Brexit noch einseitig zurücknehmen kann. Die Rücknahme kann ohne Zustimmung der übrigen Staaten erfolgen. Die für den 11.12.2018 geplante Abstimmung wird verschoben.
12.12.2018 Die deutsche Bundesregierung veröffentlicht den Entwurf des Gesetzes "Gesetz zu Übergangsregelungen im Bereich Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziales und Staatsangehörigkeit nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union". Ziel dieses Gesetzes ist die Rechtssicherheit für betroffene Personen.
2019  
15.1.2019 Das Unterhaus entscheidet sich mit 432 Nein- zu 202 Ja-Stimmen gegen das Austrittsabkommen.
26.2.2019 Eine weitere Abstimmung über das Austrittsabkommen wird für den 12.3.2019 angekündigt.
12.3.2019 Das Unterhaus entscheidet sich mit 391 Nein- zu 242 Ja-Stimmen erneut gegen das Austrittsabkommen.
20.3 2019 Theresa May bittet um eine Verschiebung des Brexits um 3 Monate, spätestens zum 30.6.2019.
21.3.2019 Auf dem EU-Gipfel wird die Verschiebung des Brexits beschlossen. Zunächst gilt ein Aufschub bis zum 12.4.2019. Stimmt das britische Unterhaus dem Austrittsabkommen noch zu, erfolgt der Austritt zum 22.5.2019.
29.3.2019 Das Unterhaus stimmt zum 3. Mal gegen das Austrittsabkommen.
2.4.2019 Theresa May bittet um erneute Verschiebung des Brexits.
10.4.2019 Auf dem EU-Gipfel wird die Verschiebung des Brexits bis zum 31.10.2019 beschlossen.
7.5.2019 Das Vereinigte Königreich nimmt an der Europawahl teil.
24.5.2019 Theresa May kündigt ihren Rücktritt zum 7.6.2019 an.
7.6.2019 Theresa May tritt als Parteichefin zurück.
20.6.2019 Boris Johnson und Jeremy Hunt treten um Parteivorsitz gegeneinander an.
24.7.2019 Boris Johnson gewinnt die Wahl und wir zum Premierminister ernannt.
4.9.2019 Das britische Parlament verabschiedet ein Gesetz, dass die britische Regierung einen Deal vorweisen muss. Anderenfalls muss eine erneute Verschiebung des Brexits beantragt werden.
17.10.2019 Die EU und das Vereinigte Königreich einigen sich auf ein neues Brexit-Abkommen. Voraussetzung für das Inkfrafttreten ist die Ratifizierung durch das britische Parlament.
19.10.2019 Das britische Parlament verschiebt die Abstimmung über das neue Brexit-Abkommen. Johnson muss eine Verschiebung des Brexits beantragen.
28.10.2019 Der Brexit wird verschoben. Als neues Austrittsdatum ist der 31.1.2020 vorgesehen.
29.10.2019 Das britische Parlament stimmt für Neuwahlen. Diese sollen am 12.12.2019 durchgeführt werden.
12.12.2019 Boris Johnson gewinnt die Wahl und bleibt Premierminister.
20.12.2019 Das britische Parlament stimmt für Johnsons Austrittsabkommen.
2020  
22.1.2020 Das britische Oberhaus ratifiziert das Austrittsabkommen.
29.1.2020 Die EU stimmt dem mit dem Vereinigten Königreich ausgehandelten Austrittsabkommen zu.
1.2.2020 Das Abkommen tritt in Kraft. Eine Übergangsphase bis zum 31.12.202...

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