Bilanzberichtigung/Bilanzän... / 3.3.2 Umfang der zulässigen Bilanzänderung

Der Umfang der Bilanzänderung ist auf den Gewinnanteil beschränkt, der sich im jeweiligen Wirtschaftsjahr aus der Bilanzberichtigung ergibt.[1] Eine Bilanz kann nicht mit dem Ziel eines niedrigeren Gewinnausweises noch geändert werden, wenn das Finanzamt den Gewinn zwar höher als vom Unternehmer erklärt ansetzt, dies aber auf einer Berücksichtigung von außerbilanziellen Gewinnerhöhungen beruht.[2]

 
Hinweis

Anhängiges Verfahren beim BFH: Bemessung des Änderungsrahmens

Es geht um die Frage, ob für die Bemessung des Änderungsrahmens nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG auch die steuerlichen Auswirkungen bzw. außerbilanziellen Korrekturen der Bilanzberichtigung maßgeblich sind. Des weiteren geht es darum, ob Ansprüche auf Investitionszulage bereits im Jahr der Anschaffung des Wirtschaftsgutes oder erst im Jahr der Antragstellung zu aktivieren sind. Damit im Zusammenhang geht es um die Frage der Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungsposten für die Investitionszulage.[3]

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