Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 9.2 Rechtsfolgen
 

Rz. 100

Die Strafe ist alternativ Freiheitsstrafe von einem Monat bis zu drei Jahren (§ 38 Abs. 2 StGB) oder Geldstrafe. Nach § 40 Abs. 1 Satz 2 StGB beträgt die Geldstrafe mindestens fünf und höchstens 360 Tagessätze.[1]

Bei einer Bereicherung des Täters kann neben einer Freiheitsstrafe zusätzlich eine Geldstrafe verhängt werden (§ 41 StGB). Ebenso ist die Anordnung des Verfalls gem. §§ 73ff. StGB und die Einziehung nach §§ 74ff. StGB denkbar.

 

Rz. 101

Als Maßregel der Besserung kann zudem ein Berufsverbot nach § 70 StGB verhängt werden.

[1] Zur Berechnung der Geldstrafe vgl. Fischer, Strafgesetzbuch und Nebengesetze, 65. Aufl. 2018, § 40 StGB Rz 6.

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