Vorsteuerberichtigung, Best... / 7 Aufzeichnungspflichten: Diese Daten müssen festgehalten werden

Unternehmer sind nach § 22 Abs. 4 UStG verpflichtet, die Berechnungsgrundlagen bei der Vorsteuerberichtung gem. § 15a UStG aufzuzeichnen. Sie erfüllen ihre Aufzeichnungspflicht, wenn sie die folgenden Daten festhalten:

  • die Anschaffungs- oder Herstellungskosten und die darauf entfallenden Vorsteuerbeträge sowie die nicht abziehbare Vorsteuer,
  • den Zeitpunkt der erstmaligen tatsächlichen Verwendung,
  • die Verwendungsdauer (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer lt. EStG) und den Berichtigungszeitraum (gem. UStG),
  • in welchem Umfang das Berichtigungsobjekt für steuerfreie und steuerpflichtige Umsätze verwendet wurde (die Anteile sind für jedes Jahr aufzuzeichnen),
  • bei einer Veräußerung oder Entnahme den Zeitpunkt, zu dem die Veräußerung bzw. Entnahme erfolgt ist,
  • bei vorzeitiger Beendigung des Berichtigungszeitraums, wann und aus welchem Grund das Berichtigungsobjekt unbrauchbar geworden ist.

Diese Aufzeichnungen sind für jedes Wirtschaftsgut zu erstellen, bei dem eine Berichtung infrage kommen kann; das gilt entsprechend auch für sonstige Leistungen und für nachträgliche Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten.

Vorsteuer-Berichtigungsobjekte (Muster):

 
Nr. Berichtigungszeitraum Bezeichnung des Vorgangs Beträge
  Beginn Ende   Netto Vorsteuer 100% abziehbar
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             
             

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