Verwaltervertrag / Verwaltervertrag

Zwischen

der Wohnungseigentümergemeinschaft

________________________________________________________,

vertreten durch die Wohnungseigentümer, diese vertreten durch den Beirat (vgl. § 1), nachstehend "Gemeinschaft" genannt

und der Firma

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nachstehend "Verwalterin" genannt, wird folgender Vertrag geschlossen:

§ 1 Bestellung der Verwalterin und Abschluss des Vertrags

  1. Die Bestellung der Verwalterin erfolgte

    * gemäß Teilungserklärung (§ 8 WEG) / Teilungsvertrag (§ 3 WEG) vom __________.

    * durch Beschluss in der Eigentümerversammlung vom _______ 20__ unter TOP ____.

    Die Versammlungsniederschrift wurde von:

    • _____________________________________, Vorsitzende(r) des Beirats
    • _____________________________________, Mitglied des Beirats/Eigentümer(in)
    • _____________________________________, Versammlungsleiter(in)

    unterzeichnet. Die Unterzeichnung wird gegebenenfalls in öffentlich beglaubigter Form wiederholt. Die Niederschrift ist dem Vertrag anzuheften (Anlage 2).

  2. In der unter Ziffer 1) genannten Eigentümerversammlung wurden:

    • _____________________________________, Vorsitzende(r) des Beirats
    • _____________________________________, Mitglied des Beirats/Eigentümer(in)
    • _____________________________________, Mitglied des Beirats/Eigentümer(in)

    durch Beschluss beauftragt,

    * diesen Vertrag sowie die beigefügte Verwaltervollmacht, welche beide der Versammlung vorlagen, im Namen der Gemeinschaft zu unterzeichnen.

    * einen Vertrag im Namen und im Auftrag der Gemeinschaft auszuhandeln und abzuschließen sowie eine Verwaltervollmacht im Namen der Gemeinschaft und im Namen der Wohnungseigentümer auszustellen.

§ 2 Laufzeit und Kündigung

  1. Die Bestellung durch Beschluss laut § 1 dieses Vertrags erfolgte für den Zeitraum vom _______ 20___ bis _____________________ . Eine vorzeitige Abberufung der Verwalterin ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grunds zulässig.

  2. Der Verwaltervertrag wird für die Dauer der Bestellung geschlossen. Wird die Verwalterin gemäß § 26 Abs. 2 WEG erneut bestellt, so verlängert sich der Vertrag für die Dauer der erneuten Bestellung, es sei denn, die Parteien haben hiervon Abweichendes vereinbart.

  3. Der Verwaltervertrag kann für die Zeit der Vertragsdauer von beiden Vertragsparteien nur aus wichtigem Grund gekündigt werden.

    Die Kündigung der Verwalterin kann schriftlich gegenüber dem Beiratsvorsitzenden oder in der Eigentümerversammlung erklärt werden. Ein Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung über die vorzeitige Abberufung der Verwalterin und die Kündigung dieses Vertrags aus wichtigem Grund ist sofort wirksam. Der Verwalterin bleibt das Recht zur Beschlussanfechtung gem. § 43 WEG jedoch vorbehalten.

    Die vorzeitig abberufene Verwalterin hat unverzüglich nach Aufforderung die Verwaltungsunterlagen herauszugeben.

§ 3 Aufgaben und Befugnisse

  1. Die Aufgaben und Befugnisse der Verwalterin ergeben sich aus der Teilungserklärung bzw. der Teilungsvereinbarung in Verbindung mit der Gemeinschaftsordnung, ergänzend aus diesem Vertrag mit Leistungskatalog (Anlage 1), dem Wohnungseigentumsgesetz und sonstigen gesetzlichen Vorgaben sowie den bei Vertragsabschluss gültigen Beschlüssen und Vereinbarungen der Wohnungseigentümer sowie aus rechtskräftigen Gerichtsentscheidungen, welche für sie und die Gemeinschaft verbindlich ergangen sind.

  2. Die Verwalterin handelt grundsätzlich namens und im Auftrag und für Rechnung der teilrechtsfähigen Gemeinschaft, sie vertritt einzelne Eigentümer nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften (z. B. § 27 Abs. 2 WEG). Die Verwalterin unterliegt nicht der Weisung einzelner Eigentümer oder des Verwaltungsbeirats.

  3. Die Verwalterin hat das Gemeinschaftseigentum einschließlich des gemeinschaftlichen Verwaltungsvermögens zu verwalten. Sie ist verpflichtet, Gelder der Gemeinschaft von ihrem Vermögen und vom Vermögen Dritter (z. B. vom Vermögen anderer von ihr verwalteter Gemeinschaften) getrennt zu halten. Sie hat hierfür Bankkonten auf den Namen der Gemeinschaft anzulegen. Für die Instandhaltungsrückstellung bestimmte Gelder sind auf einem separaten Konto anzulegen, es sei denn, die Eigentümer bestimmen durch Beschluss eine hiervon abweichende Anlage. Die Verwalterin ist berechtigt, 25 % der Rücklage, jedoch nicht mehr als 25 % des Gesamtvolumens des Wirtschaftsplans, für laufende Ausgaben, die nicht der Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums dienen, ohne gesonderten Beschluss der Gemeinschaft zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen zu verwenden. Diese Entnahmen sind spätestens bis zum Ablauf des betreffenden Wirtschaftjahres der Rücklage wieder zuzuführen. Sie sind ferner nur zulässig, wenn anschließend ein Sockelbetrag von jedenfalls ……….. EUR in der Rücklage verbleibt.

  4. Die Verwalterin ist nach Maßgabe der Beschlüsse, der Gemeinschafts...

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