Verdeckte Einlagen / 4.1 Auswirkungen für die GmbH
  • Das Darlehen wird im Zeitpunkt des Verzichts in der Handelsbilanz erfolgswirksam ausgebucht.
  • Der Darlehensverzicht stellt eine verdeckte Einlage dar. Das Einkommen der GmbH wird entsprechend gekürzt. Auch hier wird die Darlehensforderung mit dem Zeitwert bewertet. Entsprechend erhöht sich das steuerliche Einlagekonto der GmbH. Die Differenz zwischen Zeitwert der Forderung und dem Passivierungsbetrag führt zu einem laufenden Gewinn der GmbH, der körperschaft- und gewerbesteuerpflichtig ist.
  • Bei Eintritt der Bedingung (Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der GmbH) lebt die Verbindlichkeit der GmbH wieder auf.
  • Sie ist handelsrechtlich aufwandwirksam mit dem Zeitwert des Darlehens (in der Regel: Rückzahlungsbetrag) zu passivieren.
  • Steuerrechtlich ist der Vorgang teilweise steuerneutral. Denn die Hinzurechnung zum Einkommen erfolgt außerhalb der Bilanz.

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