Unternehmensbewertung, Ertragswert- und Multiplikatorverfahren

Kurzbeschreibung

Für die Unternehmensbewertung von kleinen Firmen kommen meist nur Verfahren in Betracht, die relativ einfach anzuwenden sind und bei denen sich der Arbeits- und Rechenaufwand in Grenzen hält. In der Praxis haben sich 2 Verfahren durchgesetzt, das Ertragswert- und das Multiplikatorverfahren. Diese unterscheiden sich in zentralen Punkten und kommen auch zu teils deutlich unterschiedlichen Resultaten. Mit diesem Excel-Tool können beide Verfahren angewendet werden.

Wichtige Hinweise

Beim Ertragswertverfahren wird der Unternehmenswert auf Basis der künftig zu erwartenden Einnahmenüberschüsse bzw. Gewinne ermittelt. Es wird versucht, zu berechnen, wie viel Kapital ein möglicher Käufer investieren müsste, um dauerhaft einen Zinsertrag in Höhe der geplanten oder erwarteten künftigen Gewinne zu erzielen. Dazu müssen die wahrscheinlichen Erträge des Unternehmens für die kommenden Jahre möglichst realistisch geplant und mögliche Besonderheiten wie außerordentliche oder einmalige Geschäftsfälle berücksichtigt werden. Die verbleibenden Ergebnisse werden dann auf den Zeitpunkt der Bewertung abgezinst, um den Ertragswert zu erhalten.

Das Multiplikatorverfahren ist ein einfaches, schnell umzusetzendes und leicht nachvollziehbares Bewertungsverfahren. In seiner Grundform werden lediglich der Umsatz oder das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) eines Jahres mit einem branchenspezifischen Faktor multipliziert.

Mit diesem Excel-Tool können beide Verfahren angewendet werden.

Ausführliche Informationen zur Beurteilung und Anwendung beider Verfahren finden Sie in dem Beitrag "Unternehmensbewertung mit Multiplikator- oder Ertragswertverfahren? Fallbeispiel eines kleinen Unternehmens".

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