Steuerung digitaler Geschäf... / 2.2 Veränderte Kompetenzanforderungen an den Controller

Insbesondere der stärkere Fokus auf Agilität und Flexibilität erfordert auch ein Umdenken beim Controlling. Grundsätzliche muss geklärt werden, welche Controllingprozesse in den einzelnen Innovationsphasen betroffen sind, zu welchen Veränderungen im Aufgabenbereich es kommt, welche Tools und Instrumente zur Lösung der neuen Aufgaben geeignet bzw. welche angepasst werden müssen sowie welche Kompetenzen vorhanden sind und welche zusätzlich zur Bewältigung dieser Aufgaben aufgebaut werden müssen.

Legt man das IGC-Controlling-Prozessmodell zu Grunde, lässt sich feststellen, dass beinahe alle Controllingprozesse bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle betroffen sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der strategischen Planung, dem Projekt- und Investitionscontrolling, dem Business Partnering und der Weiterentwicklung der Organisation, Prozesse, Instrumente und Systeme. Die Aufgabenfelder und Tätigkeitsbereiche des Controllers umfassen beinahe alle Prozesse des IGC-Controlling-Prozessmodells. Somit müssen, abgeleitet vom IGC-Kompetenzmodell, folgende Kompetenzen als relevantes Fachwissen des Controllers besonderes stark ausgeprägt sein, um digitale Geschäftsmodelle steuern zu können:

  • Markt-, Wettbewerbs-, Technologie- und Geschäftskenntnis,
  • Strategieentwicklung,
  • neue Geschäftsmodelle und ihre Werttreiber,
  • Projektmanagement,
  • Innovationsprozesse

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Finance Office Professional. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Finance Office Professional 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge