Steuerung der Innovationsak... / 1.1 Strategieorientiertes Portfoliomanagement

Grundlagen des strategieorientierten Portfoliomanagements

Aus einem strategischen Gesichtspunkt dient das Portfoliomanagement in erster Linie dazu, die bestehenden und zukünftigen Aktivitäten eines Unternehmens in Bezug auf unterschiedliche Produkte und Märkte miteinander abzustimmen. Im Rahmen dessen soll der langfristige Unternehmenserfolg durch eine Minimierung des unternehmerischen Risikos sichergestellt werden, indem die verschiedenen Produkt-Markt-Aktivitäten eines Unternehmens ausbalanciert werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen im strategischen Portfoliomanagement sowohl übergeordnete Unternehmensziele als auch die zur Verfügung stehenden Ressourcen Berücksichtigung finden.

Wichtige Aspekte, die auf strategischer Ebene im Rahmen der Portfolioanalyse zu berücksichtigen sind, stellen u. a. die

  • Strategie,
  • Strukturen und Organisationsformen,
  • Bekanntheit und das Image sowie
  • Eigenschaften der Absatzmärkte des Unternehmens dar.

Nutzen des strategieorientierten Portfoliomanagements

Mit der Beschaffung und Aufbereitung der für die Portfoliobetrachtung notwendigen Daten – je nachdem, wie viele der o. g. Aspekte berücksichtigt werden – geht ein mehr oder weniger großer Aufwand einher. Dieser muss durch den Nutzen der Portfoliobetrachtung gerechtfertigt werden. Im Hinblick auf das Innovations- und strategische Management kann das Management Portfolios für verschiedene Zwecke verwenden, z. B. als:

  • Verständnis- und Erklärungshilfe in komplexen Situation,
  • Instrument zur Entscheidungsfindung in Bezug auf vorhandene und fehlerhafte Objekte (z. B. Geschäftsbereiche oder Produkte) oder auch
  • Instrument zur Entwicklung und Überprüfung von Strategien.

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