Steuerliche Förderung der b... / 7.1 Aufzeichnungspflichten

Der Arbeitgeber muss die Höhe der nach den §§ 3 Nr. 56, 63 und 66 EStG steuerfreien Beträge sowie die Höhe der pauschalbesteuerten Leistungen im Lohnkonto festhalten. Zudem ist der Arbeitgeber verpflichtet, bei den Durchführungswegen Direktversicherung und Pensionskasse der betrieblichen Altersversorgung gesondert für jede Versorgungszusage und für jeden Arbeitnehmer folgende Aufzeichnungen zu führen:

  • Bei Direktversicherungen oder Pensionskassen, für die weiter die Lohnsteuerpauschalierung nach § 40b EStG in der bis zum 31.12.2004 geltenden Fassung angewendet wird, das Datum der Verzichtserklärung des Arbeitnehmers aufzuzeichnen, aus dem sich die Abwahl der Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 63 EStG zugunsten der Fortführung der Lohnsteuerpauschalierung ergibt.
  • Bei Direktversicherungen oder Pensionskassen in Fällen des Arbeitgeberwechsels, wenn eine Versorgungszusage nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG auf den neuen Arbeitgeber übertragen wird, ist die Aufzeichnung aller für die mögliche Fortführung der bisherigen Lohnsteuerpauschalierung notwendigen Daten des vorangegangenen Arbeitgebers. Die Erklärung ist als Beleg zum Lohnkonto zu nehmen.

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