Private Pkw-Nutzung durch U... / Zusammenfassung
 

Überblick

Wird ein zum Betriebsvermögen zugeordnetes Fahrzeug für nichtunternehmerische, also auch für private Zwecke verwendet, stellt dies eine Nutzungsentnahme dar. Die Aufwendungen, die auf die nichtunternehmerische und damit auch auf die private Kfz-Nutzung entfallen, dürfen den steuerlichen Gewinn nicht mindern. Die Nutzungsentnahmen von mit Vorsteuer belasteten Fahrzeugen oder damit verbundenen Aufwendungen unterliegen grundsätzlich der Umsatzbesteuerung. Die Bewertung der Nutzungsentnahme erfolgt i. d. R. mit den Selbstkosten. Im Rahmen der privaten Kfz-Nutzung stehen dem Unternehmer oder Freiberufler jedoch verschiedene Sonderregelungen und Berechnungsmethoden zur Ermittlung des privaten Nutzungsanteils zur Auswahl.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die private Nutzung des betrieblichen Fahrzeugs ist in § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG Sätze 1 – 3 EStG und § 4 Abs. 5 Nr. 6 EStG sowie in R 4.12 EStR geregelt. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 EStG dürfen Aufwendungen für Wege des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und erster Betriebsstätte den Gewinn nicht mindern, ebenso nicht die Aufwendungen für Heimfahrten bei einer doppelten Haushaltsführung. Weitere Regelungen ergeben sich aus dem Anwendungserlass des BMF vom 18.11.2009 sowie des BMF vom 31.10.2013 und den Schreiben vom 5.6.2014 und 23.12.2014 Zur Frage des Vorsteuerabzugs und der Umsatzbesteuerung bei unternehmerisch genutzten Kraftfahrzeuge vgl. die BMF-Schreiben vom 27.8.2004, vom 18.11.2009, vom 2.1.2012, vom 2.1.2014 und vom 5.6.2014 sowie weitere Erläuterungen unter Abschn. 15.23 UStAE.

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