Liquiditätsplanung: So steu... / Schritt 2: Unregelmäßige Einzahlungen planen

Einzahlungen aus Darlehen

Wenn Sie ein Darlehen aufnehmen oder eine Hypothek abschließen, fließen Ihnen zunächst Gelder in Höhe der vereinbarten Summe zu. Diese Position müssen Sie in dem Monat erfassen, in dem Ihnen der Kredit ausgezahlt wird.

Einzahlungen von Gesellschaftern

Diese Art der Einzahlung wird nicht häufig vorkommen, gehört aber auch in Ihre Liquiditätsplanung. Das gilt für Einzahlungen möglicher stiller Gesellschafter oder für Beteiligungen von Mitarbeitern (falls vorhanden).

Verkäufe von Anlagevermögen

Viele Betriebe verfügen über ein mehr oder weniger großes Anlagevermögen, das in regelmäßigen Abständen ausgetauscht, erneuert oder modernisiert wird. Die alten Anlagegüter werden dann häufig veräußert. Diese Entgelte gehören gleichfalls auf die Einzahlungsseite der Liquiditätsplanung.

Andere Einzahlungen

In den meisten Betrieben gibt es meist noch andere Einzahlungen, z. B. in Form von Verkäufen von Materialien, Lagerteilen, Steuererstattungen, Lizenzerlöse. Auch diese müssen im Finanzplan als Einzahlungen berücksichtigt werden. Aber auch Fördermittel, Beteiligungskapital oder Lizenz- und Pachterlöse gehören entweder in die Rubrik "Andere Einzahlungen" oder, wenn es sich um größere Positionen handelt, in eine eigene Rubrik.

Die geplanten Einzahlungen lassen sich in einer Tabelle erfassen (vgl. Tab. 2).

 
Liquiditätsplanung Erstes Quartal Zweites Quartal
Plan Ist Abw. Plan Ist Abw.
Einzahlungen            

Summe

Umsatzerlöse
95.000 93.900 –1.100 87.000 89.300 2.300
Zinsen/Dividenden 2.000 1.940 –60 2.600 2.720 120
Darlehen 0 0 0 1.000 1.000 0
Einzahlungen Gesellschafter 500 600 100 600 450 –150
Vermögensverkäufe 7.000 7.300 300 4.000 2.890 –1.110

andere

Einzahlungen
500 420 –80 600 470 –130

Summe

Einzahlungen
105.000 104.160 –840 95.800 96.830 1.030

Tab. 2: Einzahlungen der Liquiditätsplanung zusammengefasst

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