Leasingunternehmen / Zusammenfassung
 

Überblick

Unter Leasing versteht man im Allgemeinen die Vermietung von beweglichen Gütern und Immobilien durch gewerbsmäßige Unternehmen. Der Leasinggeber überlässt dem Leasingnehmer gegen eine Leasingrate die Nutzung eines Wirtschaftsguts, ohne dass es bei Vertragserfüllung zwingend zur Übertragung des rechtlichen Eigentums kommt. Umsatzsteuerrechtlich stellen sich im Wesentlichen Abgrenzungsfragen, ob es sich bei der Nutzungsüberlassung tatsächlich um eine sonstige Leistung (Vermietung) oder aber um eine Lieferung handelt. Die Vertragsgestaltungen sollten daher die Abgrenzungskriterien beachten, die für ertragsteuerliche Zwecke festgelegt worden sind und die grundsätzlich auch für das Umsatzsteuerrecht übernommen werden.

 

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die Grundlagen bestimmen sich nach § 3 UStG, der Ort der sonstigen Leistungen nach § 3 a UStG. Hinweise zur umsatzsteuerlichen Beurteilung von Ausgleichszahlungen mit der Beendigung von Leasingverträgen enthält Abschn. 1.3 Abs. 17 UStAE. Abgrenzungsfragen zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit Leasingverträgen beantworten die Abschn. 3.5 Abs. 5, 6, 7, 7a UStAE. Die Steuerentstehung bei der Entrichtung (monatlicher) Leasingraten regelt Abschn. 13.1 Abs. 4 UStAE.

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