Kompaktübersicht: Steuerges... / Zusammenfassende Meldung
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§§ 18a und 18b UStG Die Abgabe der Zusammenfassenden Meldungen (ZM) bei innergemeinschaftlichen Lieferungen erfolgt grundsätzlich quartalsweise. Unternehmer mit innergemeinschaftlichen Warenlieferungen von nicht mehr als 50.000 (zuvor 100.000) EUR im Quartal können die ZM quartalsweise abgeben. Wird im Laufe eines Quartals die Betragsgrenze von 50.000 EUR überschritten, ist der Unternehmer verpflichtet, eine für den laufenden Kalendermonat und die ggf. bereits abgelaufenen Kalendermonate des Kalendervierteljahres bis zum 25. Tag nach Ablauf des Kalendermonats abzugeben, in dem die Betragsgrenze überschritten wurde. 1.1.2012 Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften vom 8.4.2010 Verkündet am 14.4.2010 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 386
§ 6 Abs. 1 der Steuerdatenübermittlungsverordnung

Der Formularserver der Bundesfinanzverwaltung steht für die elektronische Abgabe der Zusammenfassenden Meldung (ZM) nicht mehr zur Verfügung.

Aufgrund der Änderung ist bei der elektronischen Übermittlung der ZM ein sicheres Verfahren zu verwenden, das den Datenübermittler authentifiziert und die Vertraulichkeit und Integrität des elektronisch übermittelten Datensatzes gewährleistet.

ZM können dann von in Deutschland steuerlich nicht erfassten Unternehmern oder Massemeldern nur noch über die bereits bestehenden Zugänge des BZSt-Online-Portals, des ElsterOnline-Portals und zukünftig auch über Elster-Formular übermittelt werden.
1.1.2013 Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 1.11.2011 Verkündet am 4.11.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2131

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