Kompaktübersicht: Steuerges... / Umsatzsteuer, Rechnungen
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§§ 14 Abs. 1 Satz 6 und Abs. 3, 27b Abs. 2 Satz 2 und 3, 27 Abs. 18 UStG, Abschn. 14.4, 14.7., 14.11, 14b.1, 15.5 Abs. 8, 27b.1 Abs. 4, 5, 6, 8 UStAE Die Anforderungen an eine elektronische Rechnung für den Vorsteuerabzug werden reduziert. Elektronisch ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird Ab dem 1.7.2011 ausgestellte Rechnungen über Umsätze, die nach dem 30.6.2011 ausgeführt worden sind, Berichtigung älterer Rechnungen nach dem 30.6.2012 Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 1.11.2011 Verkündet am 4.11.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2131
per E-Mail,
im EDI-Verfahren,
als PDF- oder Textdatei,
per Computer-Telefax oder Fax-Server (nicht aber Standard-Telefax) oder
im Wege des Datenträgeraustauschs

Nicht mehr erforderlich sind zwingend die qualifizierte elektronische Signatur oder der Datenträgeraustauschs EDI. Für Papier- als auch elektronische Rechnungen gelten dieselben Voraussetzungen, was durch jedes innerbetriebliche Kontrollverfahren erreicht werden kann, das einen verlässlichen Prüfpfad zwischen Rechnung und Leistung herstellt.

Im Rahmen einer Umsatzsteuer-Nachschau können auch elektronisch gespeicherte Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere, andere Urkunden und elektronische Rechnungen auf Verlangen eingesehen werden.

Anwendungserlass: BMF, Schreiben vom 2.7.2012, IV D 2 - S 7287-a/09/10004 :003, BStBl 2012 I S. 726 mit den entsprechenden Anpassungen im UStAE
§§ 14 Abs. 7, 14a Abs. 6 UStG Das Recht für die Rechnungsstellung richtet sich nach den Vorschriften des Mitgliedstaates, in dem der Umsatz ausgeführt wird. Ist der Unternehmer nicht im Mitgliedstaat ansässig, in dem der Umsatz ausgeführt wird, aber in einem anderen Mitgliedstaat und wird die Mehrwertsteuer vom Leistungsempfänger geschuldet, unterliegt die Rechnungsstellung den Vorschriften des Mitgliedstaates, in dem der Unternehmer ansässig ist. Sofern kein Sitz oder feste Niederlassung vorhanden ist, gilt das Recht des Mitgliedstaates, in dem der Unternehmer seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. 1.1.2013 Gesetz zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz – AmtshilfeRLUmsG) vom 26.6.2013 Verkündet am 29.6.2013 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1819
Die Rechnung muss in Fällen der Besteuerung von Reiseleistungen und der Differenzbesteuerung die Angabe "Sonderregelung für Reisebüros" bzw. "Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung", "Kunstgegenstände/Sonderregelung" oder "Sammlungsstücke und Antiquitäten/Sonderregelung" enthalten.
  Anwendungserlass: BMF, Schreiben vom 25.10.2013, IV D 2 - S 7280/12/10002 mit den entsprechenden Anpassungen im UStAE      
§ 33 UStDV Die Wertgrenze für Kleinbetragsrechnungen ist von 150 EUR auf 250 EUR erhöht worden. Davon profitiert der Handel mit Waren des täglichen Bedarfs, bei welchem solche kleinen Bargeschäfte häufig vorkommen. 1.1.2017 Zweites Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie (Zweites Bürokratieentlastungsgesetz - BEG II) vom 30.6.2017 Verkündet am 5.7.2017 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2143.

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