Kompaktübersicht: Steuerges... / Umsatzsteuer, Ist-Besteuerung
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§ 20 Abs. 1 und Abs. 2 UStG

Dauerhafte Einführung der Umsatzgrenze von 500.000 EUR für die Ist-Besteuerung über den 31.12.2011 hinaus. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten dadurch mehr Planungssicherheit und sie werden durch Liquiditätsvorteile entlastet, indem die Umsatzsteuer erst mit Zahlung ihres Kunden ans Finanzamt abzuführen ist, die Vorsteuer aber - wie bei der Soll-Besteuerung - bereits mit Rechnungserhalt abziehbar bleibt.

Der Bundesrat will die Ist-Besteuerung auch für den Vorsteuerabzug einführen, im Hinblick auf die erheblichen Umsatzsteuer-Ausfallrisiken und die zusätzlichen Liquiditätsvorteile begünstigter Unternehmer, deren Gesamtumsatz 500.000 EUR nicht überschreite. Sollte das derzeitige EU-Recht als Grundlage hierfür nicht ausreichend sein, wird die Bundesregierung aufgefordert, sich für die Herstellung der notwendigen EU-rechtlichen Voraussetzungen einzusetzen.
1.1.2012 Drittes Gesetz zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes vom 6.12.2011 Verkündet am 13.12.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2562
§ 20 Abs. 1 und Abs. 2 UStG Neue EU-Vorschriften für die Mehrwertsteuer, die den Unternehmen in ganz Europa das Leben erheblich erleichtern sollen. Erstens sind elektronische Rechnungen genauso zu behandeln wie Rechnungen auf Papier, so dass die Unternehmen wählen können, welches Verfahren der Rechnungsstellung für sie am besten geeignet ist. Zweitens können die Mitgliedstaaten Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als zwei Millionen EUR jährlich die Ist-Versteuerung ermöglichen. 1.1.2013 Zweite Richtlinie über die MwSt.-Anforderungen an die Rechnungsstellung (Richtlinie des Rates 2010/45/EU) und Erläuterungen vom 22.7.2010  

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