Kompaktübersicht: Steuerges... / Reisekosten
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG Bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen sowie für doppelte Haushaltsführungen im Ausland gelten bezogen auf Staaten und einzelne Städte geänderte Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten. 1.1.2012 BMF-Übersicht mit den dort ausgewiesenen Pauschbeträgen BMF, Schreiben vom 8.12.2011, IV C 5 - S 2353/08/10006 :002, BStBl 2011 I S. 1259
§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG Bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen sowie für doppelte Haushaltsführungen im Ausland gelten bezogen auf Staaten und einzelne Städte geänderte Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten. 1.1.2013 BMF-Übersicht mit den dort ausgewiesenen Pauschbeträgen BMF, Schreiben vom 17.12.2012, IV C 5 - S 2353/08/10006 :003, BStBl 2013 I S. 60
EStG Der bisherige Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte wird neu definiert. Der geänderten BFH-Rechtsprechung folgend gibt es nur noch eine erste Tätigkeitsstätte je Dienstverhältnis. Die erste Tätigkeitsstätte ist vorrangig anhand der arbeits- oder dienstrechtlichen Festlegungen zu bestimmen. VZ 2014, nach dem 31.12.2013 endenden Lohnzahlungszeiträume Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.2.2013 Verkündet am 25.2.2013 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 285
Sofern keine Festlegung durch den Arbeitgeber erfolgt ist, wird darauf abgestellt, ob der Arbeitnehmer eine bestimmte betriebliche Einrichtung typischerweise arbeitstäglich aufsucht oder dort je Arbeitswoche 2 volle Arbeitstage oder mindestens 1/3 seiner vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit tätig werden soll.
Reduzierung der Staffelung bei den Verpflegungspauschalen. Für eintägige Auswärtstätigkeiten gelten 12 EUR bei Mindestabwesenheit von mehr als 8 Stunden, ohne weitere Staffelung. Bei mehrtägigen Auswärtstätigkeiten gibt es für den An- und Abreisetag ein Pauschbetrag von je 12 EUR und für die Zwischentage weiterhin 24 EUR.
Übliche Mahlzeiten bis zu 60 EUR, die der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern anlässlich einer auswärtigen Tätigkeit zur Verfügung stellt, sind mit dem Sachbezugswert anzusetzen. Die Besteuerung des Sachbezugswertes kann unterbleiben, wenn der Arbeitnehmer für diese auswärtige Tätigkeit eine Verpflegungspauschale beanspruchen könnte.
Bei doppelter Haushaltsführung wird für das Inland auf die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete verzichtet und auf die tatsächlichen Unterkunftskosten abgestellt. Als Abgrenzungskriterium wird eine betragsmäßige Höchstgrenze von 1.000 EUR pro Monat für die Unterkunft oder Wohnung eingeführt.
Aufwendungen für Übernachtung im Rahmen einer längerfristigen Auswärtstätigkeit werden wie die bei doppelter Haushaltsführung gleichbehandelt. Im Zeitraum von 48 Monaten sind sie unbeschränkt als Werbungskosten abzugsfähig. Nach diesem Zeitraum werden sie nur noch bis zur Höhe der vergleichbaren Aufwendungen im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung, es liegt eine regelmäßigen Arbeitsstätte vor.
Anwendungserlass zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab 1.1.2014: BMF, Schreiben vom
30.9.2013, IV C 5 - S 2353/13/10004, BStBl 2013 I S. 1279 zu den neuen Grundsätzen beim steuerlichen Reisekostenrecht
31.10.2013, IV C 5 - S 2351/09/10002 :002 zu den Anpassungen bei der Entfernungspauschale

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