Kompaktübersicht: Steuerges... / Entgeltbescheinigungsverordnung
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
EBV Die bisher freiwillige Entgeltbescheinigungsrichtlinie 2009 wird durch eine Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) abgelöst, die die Inhalte der Bescheinigungen für alle Arbeitgeber verbindlich regelt. Die EBV tritt entgegen ersten Planungen jedoch nicht zum 1. Januar, sondern erst zum 1. Juli 2013 in Kraft, eventuell müssen Arbeitgeber dann ihre Bescheinigungen anpassen. Die Inhalte der Verordnung orientieren sich überwiegend an der bisherigen Richtlinie. Dort sind die Mindestinhalte für eine Entgeltbescheinigung festgelegt. Die Verordnung regelt als Neuerungen: 1.7.2013 Verordnung zur Erstellung einer Entgeltbescheinigung nach §108 Absatz3 Satz1 der Gewerbeordnung (Entgeltbescheinigungsverordnung - EBV) vom 19.12.2012 Verkündet am 21.12.2012 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2712
Aufnahme der Steueridentifikationsnummer
Angabe, ob es sich um ein Beschäftigungsverhältnis in der Gleitzone handelt
Angabe, ob es sich um eine Mehrfachbeschäftigung handelt.
Aufnahme eines Zeitraumes in die Bescheinigung, damit auch für Unternehmen, die bei gleich bleibenden Zahlungen keine monatliche Bescheinigung ausstellen, eine lückenlose Dokumentation gewährleistet ist;
Möglichkeit, die Kirchenzugehörigkeit zu schwärzen, damit der Arbeitgeber nicht zusätzlich eine Bescheinigung ohne diese Angabe erstellen muss;
keine laufende Ordnungsnummer, so dass bei Korrekturen die Zählung nicht durcheinander gerät.
Ziel ist es, eine einheitliche Verdienstbescheinigung auf den Weg zu bringen. Alle monatlichen Bescheinigungen sollen gleich aussehen und so transparenter und besser vergleichbar werden.

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