IT-Managementstrategie förd... / 4.3 Qualitative Verbesserungen

Seit dem Beginn der Umsetzung der IT-Managementstrategie im Jahr 2011 konnten viele Verbesserungen erreicht werden, die nicht nur zu den oben beschriebenen quantitativen, sondern auch zu einer Menge qualitativer Nutzeneffekte in den Fachbereichen und im IT-Management führten:

  • Unterstützung der Fachbereiche:

    • Erfolgreiche Umsetzung wichtiger IT-Projekte (z. B. PlusCard mit eTicket, CRM, EDM),
    • Aufdecken von Potenzialen/Nachholbedarf in den Fachbereich, z. B. auch Standardisierung kaufmännischer IT-Prozesse im SAP-System,
    • deutliche und nachhaltige Qualitätssteigerung der IT-Services,
    • Förderung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit,
    • Bereitstellung eines Projekt-Leitfadens,
    • TÜV-Datenschutzzertifizierung des PlusCard-Systems,
    • Schaffung eines besseren Bewusstseins für IT und Prozesse in den Fachbereichen,
    • deutliche Verbesserung der Prozesse zur Umsetzung der regelmäßigen gesetzlichen Neuanforderungen im Energiesektor.
  • Organisation, Abläufe, Kosten, Risiken:

    • Personeller Ausbau des IT-Management-Teams mit hochqualifizierten Mitarbeitern,
    • geordnete, zentral organisierte Lizenzwelt (=> Vermessung),
    • Preis/Leistungsvergleichoptimierung, Kostensenkung,
    • Verbesserung der Qualität der Anforderungen aus den Fachbereichen,
    • systematische Überwachung und Steuerung der Risiken durch die Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystem,
    • Verbesserung der IT-Revision.
  • Technik, Innovation:

    • Stabilisierung der IT-Systemlandschaft trotz stark erhöhter Systemkomplexität,
    • Neustrukturierung des Netzwerks
    • signifikante Erhöhung des Sicherheitsniveaus,
    • Einführung eines innovativen Abrechnungssystems für Serviceangebote der Stadtwerke Münster außerhalb Energie und ÖPNV,
    • Verknüpfung der Bereiche Verkehr und Energie (PlusCard) zur Umsetzung der kundenfreundlichen Einkundensicht.
  • Externe Dienstleistungen:

    • Weiterentwicklung des Dienstleisters bzgl. Qualität und Wirtschaftlichkeit,
    • Reduzierung der Lösungszeiten,
    • Verbesserung der Termintreue.

Die IT-Managementstrategie bildet nicht nur das technische und organisatorische Fundament für die aus der Unternehmens-Strategie abgeleiteten IT-Aktivitäten der Stadtwerke Münster, sondern sie steckt auch den Rahmen für die Verantwortlichkeit des IT-Managements bzgl. Risikomanagement, Compliance, Revision und Sicherheit ab. Im Stellenplan wurde deshalb eine eigene Position mit der Verantwortung für diese Bereiche geschaffen, wodurch die folgenden qualitativen Nutzeneffekte erzielt werden konnten:

  • Unternehmensweite Verbesserung der Sicherheitskultur auf allen Führungsebenen ("awareness").
  • Klare zentrale Verantwortlichkeit, aktive interne Kontrolle und Steuerung der IT-Aspekte von Risikomanagement, Compliance, Revision und Sicherheit.
  • Synergieeffekte mit anderen Steuerungselementen des IT-Managements, z. B. IT-Controlling und Vermeidung von Doppelarbeiten durch Abgrenzung zu anderen Aufgabenbereichen im Unternehmen (z. B. Datenschutzbeauftragter, Interne Revision).
  • Effizientes IT-Auditing durch Abstimmung mit der allgemeinen Revisionsplanung und dem Datenschutzbeauftragten.
  • Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten und der Auskunftsfähigkeit des IT-Managements.
  • Qualitätsverbesserung im IT-Betrieb.
  • Größere Unabhängigkeit von den IT-Dienstleistern.
  • Bereitstellung der Grundlagen für die Datenschutzzertifizierung.
  • Ansätze für die zielgerichtete Weiterentwicklung der Organisation, des Risikomanagements, der IT-Sicherheitsleitlinie und der IT-Architektur.
  • Erfolgreiche Überführung des Lizenzmanagements vom externen Dienstleister in das interne IT-Management.

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