Interkulturelle Aspekte bei... / 1 Interkulturelle Differenzen als Herausforderung bei M&A-Transaktionen

50 % der Unternehmenszusammenschlüsse gelten als nicht erfolgreich. Obwohl derartige Aussagen in Anbetracht der Schwierigkeiten sowohl bei der Definition als auch der Messung von Erfolg kritisch zu betrachten sind, zeigen als misslungen bezeichnete Übernahmen wie Chrysler durch Daimler, Mannesmann durch Vodafone oder Boehringer durch Roche, dass insbesondere übernationale Unternehmensakquisitionen mit hohen Risiken verbunden sind. Die Gründe für solche Misserfolge sind vielfältig, jedoch hat die Unternehmensberatung Brain in ihren Untersuchungen die Überschätzung der Synergiepotenziale und Komplikationen bei der Integration des Unternehmens als Hauptgründe für das Scheitern von Mergers and Acquisitions (im Folgenden M&A) identifiziert.

Eine wesentliche Herausforderung während des gesamten M&A-Prozesses und zugleich eine wesentlicher Erfolgsfaktor ist der Umgang mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen und, bei übernationalen Transaktionen, mit unterschiedlichen Landeskulturen (s. Abb. 1). Erkennbar ist bereits hier die Bedeutung der Post Merger Integration (PMI).

Abb. 1: Erfolgsfaktoren bei M&A-Transaktionen

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Finance Office Professional. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Finance Office Professional 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge