Gewährleistungsrückstellung / 4.2 Die Pauschalrückstellung ist nur eine Vermutung

Die 2. Möglichkeit ist die Pauschalrückstellung. Hierfür ist Voraussetzung, dass aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zur Gewährleistungsverpflichtung gerechnet werden muss.

Für die Bildung von Pauschalrückstellungen ist weiter Voraussetzung,

  • dass der Kaufmann/Unternehmer aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mit Gewährleistungsansprüchen rechnen muss oder
  • dass sich aus der branchenmäßigen Erfahrung und der individuellen Gestaltung des Betriebs die Wahrscheinlichkeit ergibt, Gewährleistungen erbringen zu müssen.

Die Bemessungsgrundlage der Gewährleistungsverpflichtung kann wie folgt ermittelt werden:

 
  Umsätze aus Lieferungen und Leistungen
./. Rücksendungen
./. gewährte Preisnachlässe
./. Umsätze ohne Gewährleistungsverpflichtung
./. Umsätze, für die bereits eine Einzelrückstellung gebildet wurde
= Umsätze, für die eine Gewährleistungspflicht in Frage kommen kann

Tab. 1: Bemessung für die Gewährleistungsverpflichtung

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