Erstanwendung IFRS / 4.5 Angabepflichten im ersten IFRS-Konzernabschluss
 

Rz. 83

Im ersten offengelegten IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2019 ist u. a. gem. IFRS 1.24a (i) eine Abstimmung des Eigenkapitals zum Übergangsstichtag zur IFRS-Eröffnungsbilanz zu veröffentlichen. Diese Abstimmung hat folgende Gestalt:

 
    Eigenkapital
  HGB-Wert: 31.12.2017/1.1.2018   530.000
+ Anpassung Vermögenswerte    
  Immaterielle Vermögenswerte/GoF – 34.000  
  Sachanlagen 40.000  
  Wertpapiere 10.000  
  Vorräte 30.000 46.000
+ Anpassung Schulden    
  Kapitalmarktverbindlichkeiten + 6.977  
         
  Rückstellung für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung + 50.000  
      56.977
- Passive latente Steuern   - 2.791
= IFRS-Wert: 1.1.2018   630.186
 

Rz. 84

Weiterhin ist anzugeben, dass im Zuge des Übergangs von HGB auf IFRS ein Wertminderungsaufwand auf den Geschäfts- oder Firmenwert i. H. v. 34.000 GE gegen die Gewinnrücklagen gebucht wurde.

Zudem ist offenzulegen, dass ein nach HGB erfasster Wertminderungsaufwand i. H. v. 30.000 GE bei den Vorräten beim Übergang zur IFRS-Rechnungslegung aufgehoben wurde.

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