Erstanwendung IFRS / 3.2.10 Fremdwährungstransaktionen und im Voraus erbrachte oder erhaltene Gegenleistungen
 

Rz. 65

IFRIC 22 regelt die Umrechnung von Fremdwährungstransaktionen, wie z. B. Umsatzgeschäften oder Beschaffung von Materialien, bei welchen der Bilanzierende entweder im Voraus Gegenleistungen erhalten und hierfür eine nicht monetäre Verbindlichkeit erfasst hat bzw. im Voraus Gegenleistungen erbracht und dementsprechend einen nicht monetären Vermögenswert, z. B. Vertragsvermögenswert, erfasst hat. Gem. IFRIC 22.8 erfolgt die erstmalige Umrechnung des aus dieser Fremdwährungstransaktion entstehenden Vermögenswerts und der zugehörigen Aufwendungen und Erträge mit dem Umrechnungskurs, der im Zeitpunkt herrscht, zu dem ein Unternehmen erstmalig einen nicht monetären Vermögenswert oder eine nicht monetäre Verbindlichkeit für die im Voraus erbrachte oder erhaltene Gegenleistung bilanziert.

 

Rz. 66

IFRS 1. Appendix D 36 gewährt das Wahlrecht IFRIC 22 auf die Umrechnung der unter diese Interpretation fallenden Vermögenswerte, Aufwendungen und Erträge nur prospektiv, d. h. ab dem Übergangsstichtag auf die IFRS-Rechnungslegung, anzuwenden

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