Erbschaftsteuer: Berücksich... / 9.2 FG-Urteile (Revisionsverfahren beim BFH anhängig)

Schenkungen und Übertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge werden nach Auffassung des Finanzgerichts Düsseldorf auch dann nicht durch die Steuerermäßigung nach § 35b EStG begünstigt, wenn sie als Vorerwerbe im Rahmen der Zusammenrechnung nach § 14 ErbStG bei der Erbschaftsbesteuerung zu berücksichtigen sind.

Mit Urteil vom 13.3.2018 hat der BFH die Revision des Klägers zurückgewiesen.

Demnach ermittelt sich beim Zusammentreffen von Erwerben von Todes wegen und Vorerwerben der Ermäßigungsprozentsatz des § § 35b Satz 2 EStG durch Gegenüberstellung der anteiligen, auf die von Todes wegen erworbenen Vermögensteile entfallenden Erbschaftsteuer und des Betrags, der sich ergibt, wenn dem anteiligen steuerpflichtigen Erwerb (§ 10 Abs. 1 ErbStG) der anteilige Freibetrag nach § 16 ErbStG hinzugerechnet wird.

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